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AUFTAKT
Jürgen Kroth
Sakramente – Ein verzichtbares Kernthema religiöser Bildung?
Die kirchliche Hoffnung auf das Reich Gottes beinhaltet nicht die Verabschiedung von der Welt, im Gegenteil. Sie provoziert Widerspruch gegen bestehendes Unrecht und verbindet Welt- und Heilsgeschichte. Genau diese Überzeugung verdichtet sich in den Sakramenten.
© Photo by CHU TAI on Unsplush
Sowohl was die Kirche insgesamt, wie auch ihre sakramentalen Vollzugsformen betrifft, sieht es für das Selbstverständnis und den Selbstvollzug der Kirche nicht sonderlich gut aus. Zwar formuliert das Zweite Vatikanische Konzil sehr deutlich, die Kirche sei Sakrament, d. h. Zeichen und Werkzeug der innigsten Verbindung mit Gott wie für die Einheit mit der gesamten Menschheit (LG 1); allein: Hier schuldet die Kirche eine deutlichere Sichtbarmachung dieses Selbstanspruchs. Das unsichtbare Heil, die unsichtbare Verbundenheit sichtbar zu machen, ist eine zentrale Dimension der kirchlichen Sakramentalität. Dazu aber braucht es Handlungsformen, die dem gemäß sind: die Sakramente der Kirche. Aber wird hier wirklich spür- und erlebbar, dass die Verbindung mit Gott und die Einheit der gesamten Menschheit die Grundausrichtungen kirchlichen Handelns sind? Wird in den Sakramenten die Einweisung in die Welt mit all ihren »Rissen und Schründen« (Adorno) wahrnehmbar?

Eine Theologie der Welt

Sowohl in ihrem Selbstverständnis wie auch in ihrem Vollzug ist die Verwiesenheit auf die Welt für die Kirche kein äußerliches Thema. Es zielt auf den Kern. »Offenkundig falsch«, so beschied Thomas von Aquin, »ist die Meinung derer, die behaupten, es sei – im Blick auf die Wahrheit des Glaubens – gleichgültig, was einer über die geschaffene Welt denke, wofern er nur über Gott die rechte Meinung habe. Ein Irrtum nämlich über die Welt wirkt sich aus in einem falschen Denken über Gott« (Summa contra gentiles 2,3). Es braucht eine Theologie mit dem Gesicht zur Welt. Johann Baptist Metz sprach von einer Theologie der Welt. Das Zweite Vatikanum hat hierfür grundlegende Neujustierungen geliefert, indem es die alte Dichotomie von Kirche und Welt verabschiedete und sich konsequent in dieser Zeit verortete.

Wenn dem so ist, dann muss in allen kirchlichen Handlungsfeldern, den liturgischen, den sakramentalen, den diakonischen und selbstverständlich auch den katechetischen, unmittelbar erkennbar werden, was es heißt, Kirche in der Welt dieser Zeit zu sein. [...]


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