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AUFTAKT
Christoph Simonsen
LGBTIQ
Mensch Adam
Nach christlichem Verständnis ist der Mensch ein Teil der Natur, doch zugleich verweist er in seinem Denken und Handeln über sie hinaus. Es greift zu kurz, sich in Fragen nach der Geschlechtlichkeit des Menschen nur auf die menschliche Natur zu beschränken und nicht den ganzen Menschen in seiner Hinwendung zur Welt, zu den Mitmenschen und zu Gott in den Blick zu nehmen.
Mensch Adam
© Delia Giandeini
»Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.«

So beginnt Goethes Gedicht »Das Göttliche«. Mensch zu sein, ohne gleichzeitig Teil der Natur zu sein, ist undenkbar. Zweifelsohne aber übersteigt alles Lebendige – also auch alles Menschliche – die Natur, da es doch auf eine Realität jenseits der Natur verweist: nämlich das Göttliche. Wer immer den Menschen auf seine Natur beschränkt, vergreift sich an seiner Personalität und an seinem Verwiesensein auf Gott. Gott selbst als der Dreifaltige ruht in sich, ist mit sich in einem tiefsten Frieden und zugleich ist er nicht denkbar, ohne dass er sich in Beziehung setzt zu dem, was sich seiner verdankt: der Schöpfung. Ziel religiösen wie auch pädagogischen Handelns muss es sein, dem einzelnen Menschen diese Erfahrung zu ermöglichen: in sich selbst ruhen zu können und sich als emotionales Wesen selbstbestimmt und vorurteilsfrei in Beziehung setzen zu können.

»Denn unfühlend
Ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
Über Bös’ und Gute,
Und dem Verbrecher
Glänzen, wie dem Besten
Der Mond und die Sterne.«

Der Mensch lebt in der Natur, ist Teil der Natur und zugleich weist er als Wesen, als Geschöpf, das nach christlicher Überzeugung der Ebenbildlichkeit Gottes entspringt, auch über die Natur hinaus und ist in der Lage, wissentlich hilfreich, gut, ja sogar edel zu sein. Der Mensch vermag zu empfinden und aus personaler Empfindlichkeit heraus zu handeln. Der Mensch ist in der Natur, darüber hinaus aber gestaltet, formt er auch die Natur. [...]


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