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AUFTAKT
P. Christoph Mingers
Apostelgeschichte: mehr als eine Prognose
Was ist nicht schon alles prognostiziert worden im Blick auf die Kirche? Die Geschichte der Kirche kann uns lehren, dass mit Prognosen vorsichtig umzugehen ist, denn sie rechnen letztlich nicht mit dem unberechenbaren Wirken Gottes im Heiligen Geist.
Bibelcloud für Konfis. Hg. von Martin Wolters und Thomas Ebinger © 2015 Patmos Verlag, Ostfildern
In der Osterzeit werden als Lesungen Abschnitte aus der Apostelgeschichte vorgetragen. Es ist das zweite Werk des Lukas, nach seinem Evangelium. Im Evangelium beschreibt Lukas den Weg Jesu von Galiläa nach Jerusalem, in der Apostelgeschichte den Weg der Botschaft von Jesus Christus, dem Auferstandenen, von Jerusalem aus in die damals bekannte Welt hinein. Dabei erzählt die Apostelgeschichte immer wieder »kleine« Auferstehungsgeschichten. Auferstehung ist nicht nur ein Geschehen in ferner Vergangenheit, das Jesus Christus betrifft. Auferstehung ereignet sich seither immer wieder.

An Pfingsten kommt Gottes Geist auf die ängstlich hinter verschlossenen Türen versammelten Jünger – wie schon an Ostern (Lk 24,36). Aber jetzt gehen die Frauen und Männer des Jüngerkreises aus der Verschlossenheit heraus – und werden von allen verstanden (Apg 2,1–13). Später ist davon die Rede, dass Petrus einen Gelähmten heilt und ihn aufrichtet. Im Griechischen steht hier das gleiche Wort, das an anderen Stellen im Neuen Testament mit »auferstehen« übersetzt wird. Der inhaftierte Petrus erlebt, wie sich in der Nacht – tatsächlich oder im übertragenen Sinne – die Gefängnistore öffnen und er herausgehen kann, um die Botschaft von Jesus Christus weiterzutragen (Apg 5,17–20). Wiederum: Ostern zeigt sich nicht nur als ein Geschehen in der Vergangenheit, sondern als eine Erfahrung mitten im Heute.

Die Apostelgeschichte berichtet von beeindruckenden Erfolgen, aber auch immer wieder von Rückschlägen, von Verfolgung und auch von Zwiespalt innerhalb der Gemeinde, sodass sicherlich manches Mal der Eindruck entstanden ist, alles sei nur ein Strohfeuer, das schnell herunterbrennt. Aber auch dann erfahren die Christen Auferstehung – unvermutet, so nicht für möglich gehalten – wie schon bei Jesu Auferstehung. Immer dann, wenn es so aussieht, als sei alles vorbei, eröffnet sich ein neuer Weg, eine neue Perspektive: Die Verfolgung der Urgemeinde führt dazu, dass die Zerstreuten anderswo von Jesus Christus erzählen (Apg 8,4). Streit innerhalb der Gemeinde führt dazu, dass sich alle damit auseinandersetzen, welche Bedeutung Jesu Weg und Botschaft heute für die Christen hat. Gottes Wort und seine Gebote werden auf die neue Situation hin gedeutet – vor allem unter der Rücksicht, ob sie dem Leben dienen (Apg 15). So manch blinder Eifer (z. B. der des Paulus) findet zu neuer Sichtweise (Apg 9,1–22). Das vordergründig betrachtete Scheitern pastoraler Bemühungen entpuppt sich rückblickend als wegweisend für die weitere Ausbreitung der Botschaft und des Lebensbeispiels Jesu Christi (Apg 16,6–10). [...]


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