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EDITORIAL
Prof. Dr. Rita Burrichter, Schriftleiterin
Foto: © Nora Gold
Liebe Leserinnen und Leser,

»Mit Eltern spreche ich grundsätzlich nicht!« – Ich habe es freundlicher formuliert, aber so in etwa lautete meine Antwort auf die E-Mail eines durchaus zu Recht um den Studienabschluss seines Sohnes besorgten Vaters. Als Hochschullehrerin habe ich es mit erwachsenen jungen Menschen zu tun. Da muss ich mich doch nicht auch noch um die Eltern kümmern, oder?! Juristisch und organisatorisch ist die Sache klar: Nein, muss ich nicht. Aber mit der Lektüre des von Dominik Blum und Helga Kohler-Spiegel besorgten Heftes bin ich doch noch einmal ins Nachdenken gekommen. Wie geht das eigentlich ganz grundsätzlich mit dem Zueinander und Miteinander aller Beteiligten im Horizont von Bildung? Wer ist zuständig fürs gerade gegenwärtig so salopp eingeforderte »Liefern« in Lernprozessen?

Die Journalistin Anke Willers berichtet über ihren Alltag als »Hilfslehrerin«. Das ist überaus amüsant und zugleich bildungspolitisch höchst brisant. Die Beiträge von Stephan Trillmich, Matthias Bartscher und Helga Kohler-Spiegel machen aus der professionellen Perspektive von Beratung, Coaching und Bildungsmanagement deutlich, wie wichtig es ist, Eltern als Akteur*innen zu verstehen, die komplexen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unterworfen sind. Sie liefern keine wohlfeilen »Tipps«, entwerfen aber praxisorientierte Perspektiven für eine wertschätzende Kommunikation und Interaktion. »Nur« ein pädagogisches Thema? Mitnichten: Dominik Blum macht anschaulich deutlich, was Eltern vom Religionsunterricht erwarten dürfen und warum sie Religionslehrer*innen dazu befragen sollten. Und Holger Dörnemann zeigt den Gewinn für die Praxis der Kirche auf, wenn Eltern nicht als Objekte einer von Hauptamtlichen organisierten Familienkatechese angesehen, sondern als Träger*innen der Hausliturgie und Glaubensvermittlung ernst genommen werden.

Im zweiten Heftteil nehmen wir biblische Impulse in den Blick. Egbert Ballhorn und Thimo Zirpel schärfen die Aufmerksamkeit für sperrige Begriffe und Themen in der Bibel und geben Hinweise für einen konstruktiven Umgang damit. Apropos: Sperrige Elterngeschichten gibt es schon da zuhauf, aber auch jede Menge göttlichen Beistand!

Rita Burrichter

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