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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2026 zum Thema
»Exodus«
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
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| AUFTAKT |
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| Heike Harbecke / Gabriele Theuer |
| Fluchtgeschichten – von der Bibel bis heute |
| Weltweit sind derzeit über 100 Millionen Menschen auf der Flucht. Verfolgung, Konflikte, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zwingen sie, ihre Heimat zu verlassen und eine neue zu suchen. Das biblische Buch Exodus erzählt ebenfalls vom Aufbruch aus Unterdrückung und dem beschwerlichen Weg in eine neue Zukunft. |
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Heutige Schüler:innen sind in ihrem Schulalltag vielfältig mit dem Thema Flucht konfrontiert: »Ein großer Anteil in gegenwärtigen Schulklassen stammt aus Familien mit ganz persönlicher Auswanderung, Flucht- und Zuwanderungsgeschichte, die selbst erlebt oder noch in Erzählungen präsent ist« (Naumann, Beitrag in diesem Heft). So gut wie alle Schüler:innen kennen geflüchtete Mitschüler:innen. Ihre je eigenen Fluchtgeschichten und -erfahrungen sind unterschiedlich, ihre Perspektiven, Haltungen und Empfindungen individuell ganz verschieden. Die Beschäftigung mit der Exoduserzählung im Religionsunterricht gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Fluchterfahrungen (geschützt) zur Sprache zu bringen und weitere Perspektiven dazu wahrzunehmen. |
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| PRAXIS |
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| Rainer Oberthür |
| Gottes Name »JHWH« – ein Ereignis! |
| Wie reden wir angemessen vom Geheimnis des unverfügbaren Gottes? Im Umgang mit dem Gottesnamen »JHWH« und einer sich daraus entwickelnden Sprache für Unaussprechbares geht Rainer Oberthür entscheidenden Fragen nach und findet eigene Antworten. |
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| DENKRAUM |
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| Angela Kaupp / Bernhard Spielberg |
| Was haben wir gemeinsam (vor)? |
| Der Pastoraltheologe Bernhard Spielberg und die Religionspädagogin Angela Kaupp erörtern das Verhältnis ihrer Fächer zueinander. Sie fragen nach gemeinsamen Grundlagen und Zukunftsaussichten. |
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Pastoraltheologie und Religionspädagogik reflektieren auf einer theoretischen Ebene die Praxis in einem bestimmten zeitlichen und räumlichen Kontext und haben aufgrund der Tatsache, dass sie stets auf Praxis bezogen sind, viele gemeinsame Bezugspunkte.
Was haben wir gemeinsam?
Religionspädagogik und Pastoraltheologie stehen natürlich im selben kirchlichen und gesellschaftlichen Klimawandel. Erstens treiben Megatrends wie Pluralisierung, Singularisierung und das Ende religiös-kultureller Selbstverständlichkeiten beide um und an (Domsgen; Grümme/Pirner 10–12). |
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| AKZENT |
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| Im Tanzstudio: Der Blick auf den Stundenplan verrät mir, dass wir uns mit Contact Improvisation, kurz CI, beschäftigen werden. CI ist eine Stilrichtung des zeitgenössischen Tanzes, die in New York beheimatet ist und seit den 1970ern praktiziert wird. Kern dieser Tanzform ist der »point of contact« zwischen zwei Menschen – daraus entsteht die Inspiration zum Tanz, um nicht zu sagen, daraus entsteht der Tanz selbst. |
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